Der Spalier Ovalblättrige Liguster
Der Ovalblättrige Liguster war bis in die 1970er-Jahre die beliebteste Heckenpflanze in den Niederlanden. Ganze Viertel schmückte dieser extrem robuste Strauch. Mit dem Aufkommen von Gartenzentren in den 1970er-Jahren wurden aber auch andere Heckenpflanzen wie Hainbuche, Buchsbaum und Eibe immer beliebter, sodass die Vielfalt in der Heckenlandschaft deutlich wuchs. Und dennoch ist der Liguster auch heute noch häufig in unseren Gärten, Beeten und Parks anzutreffen, insbesondere in öffentlichen Grünanlagen. Aber was macht den Liguster zu so einem willkommenen Gast in unseren Gärten? Der Ovalblättrige Liguster ist ein äußerst zuverlässiger Strauch, der das ganze Jahr über grün bleibt. Im Winter wirft er nur einige Blätter ab.
Diese solide Heckenpflanze ist jetzt auch in Spalierform erhältlich. Dieser Spalier Ovalblättrige Liguster mit dem offiziellen Namen Ligustrum ovalifolium Spalierbaum ist ebenso wie der Liguster in Heckenform ein extrem robustes Gewächs.
Wie sieht der Spalier Ovalblättrige Liguster aus?
Der Spalier Ovalblättrige Liguster wird mit einer Höhe von 1,8 Metern geliefert und ist eine Bereicherung für jeden Garten. Durch seine Wuchsform ist dieser Spalierbaum eine imposante Erscheinung, die Ihr Zuhause das ganze Jahr über vor Sonnenstrahlen oder neugierigen Blicken schützt. Der Spalierbaum Ligustrum ovalifolium verliert im Winter zwar einige seiner kleinen, ovalen Blätter, aber in jeder Jahreszeit bleiben genügend Blätter am Liguster hängen, um dennoch einen dicht bewachsenen Spalierbaum zu schaffen.
Sobald der Frühling ins Land zieht, werden die im Winter abgeworfenen Blätter schnell durch neue Blätter ersetzt. Einige Monate später, im Juli, zeigen sich auch auf diesem Spalierbaum kleine, weiße Blütentrauben. Diese Blütentrauben fallen vielleicht nicht sofort ins Auge, aber der betörende Duft der Blüten wird niemandem entgehen. Nach der Blüte bildet der Liguster kleine, dunkle Beeren. Diese haben kaum Zierwert, sind aber eine Delikatesse für Zugvögel wie Amseln und Finken.
Pflege
Hinsichtlich seiner Pflegeansprüche ist der Ligustrum ovalifolium Spalierbaum ein äußerst pflegeleichter Gartenbewohner. Das Einzige, was der Baum gar nicht mag, sind nasse Böden. Ansonsten dürften Sie keine Probleme mit dem Baum haben. Die einzige Pflege, die der Baum benötigt, ist ein Rückschnitt, und das zweimal im Jahr. Den Schnitt können Sie mit einer einfachen elektrischen Gartenschere vornehmen. Dieser Rückschnitt ist notwendig, da die Pflanze pro Jahr bis zu 30 Zentimeter wächst. Dadurch kann Ihr Liguster innerhalb kurzer Zeit seine Form verlieren.
Die Beeren des Ligusters sind klein, unauffällig und dunkel. Die Vögel in der Gegend lieben sie aber trotzdem, vor allem Amseln und Finken. Die Beeren sind jedoch nicht für den menschlichen Verzehr geeignet. Im Gegensatz zu Vögeln kann unser Verdauungssystem das in den Beeren enthaltene Strychnin nicht verarbeiten. Für Vögeln ist das harmlos, aber beim Menschen führt der Verzehr dieser Beeren zu Bauchschmerzen und Übelkeit. Lebensbedrohlich ist das Gift in den Beeren aber glücklicherweise nicht. Nehmen Sie nach dem Verzehr der Beeren einfach einige Abführtabletten mit einem Glas Wasser ein. Dieser kleine Nachteil ist aber nur eine Banalität in Anbetracht der zahlreichen Vorzüge des Spaliers Ovalblättriger Liguster, darunter seine Zuverlässigkeit und seine natürliche Optik.
Spalierbäume mit einer Stammhöhe zwischen 50 und 120 cm haben ein Spalier von B120 × H90 cm, höhere Spalierbäume ein Spalier von B150 × H120 cm; andere Größen sind jedoch jederzeit nach Absprache möglich.