











Mit ihrem silbrig schimmernden Laub bringt die Ölweide das ganze Jahr über Struktur und eine leicht mediterrane Atmosphäre in den Garten. Besonders die wintergrüne Ölweide Elaeagnus ebbingei ist wegen ihres dichten Wuchses, ihrer Robustheit und ihrer vielseitigen Verwendung beliebt. Je nach gewünschter Wirkung können Sie eine Ölweide als Baum, Hecke, Spalier oder mehrstämmiges Gehölz einsetzen.
Ölweiden sind in unterschiedlichen Arten und Wuchsformen erhältlich. Dadurch eignen sie sich sowohl für kleinere Gärten als auch für großzügige Grundstücke:
Weitere Gehölze für einen strukturierten Sichtschutz finden Sie bei den Heckenpflanzen und Spalierbäumen.
Eine Ölweide für die Hecke bildet mit der Zeit eine dichte, silbrig-grüne Begrenzung und schützt den Garten vor neugierigen Blicken und Wind. Als Heckenpflanze ist besonders Elaeagnus Ebbingei geeignet, da sie schnittverträglich wächst und ihr Laub in milden Wintern behält. Eine Ölweide als Spalier benötigt weniger Platz in der Tiefe und kann gezielt dort eingesetzt werden, wo ein hoher, aber schmaler Sichtschutz gefragt ist. Durch regelmäßiges Kürzen bleibt die Ölweide dicht und klar in Form.
Für die Ölweide ist der ideale Standort sonnig bis halbschattig und darf auch windig sein. Die Pflanzen kommen mit unterschiedlichen Bodenarten zurecht, bevorzugen jedoch einen lockeren und gut durchlässigen Untergrund. Dauerhafte Staunässe sollte vermieden werden. Nach dem Pflanzen benötigen Ölweiden regelmäßig Wasser, während gut angewachsene Exemplare auch trockenere Perioden überstehen. Ein Rückschnitt im Frühjahr oder nach dem Hauptwachstum fördert eine dichte Verzweigung und erhält die gewünschte Form.
Die wintergrüne Ölweide trägt im Herbst kleine, cremeweiße Blüten, die zwischen dem dichten Laub zunächst kaum auffallen. Dafür verbreiten sie einen angenehm süßen Duft und werden von verschiedenen Insekten besucht. Nach einem milden Winter können sich daraus im Frühjahr kleine, rötliche Früchte entwickeln. Dadurch überzeugt die Ölweide nicht nur als Sichtschutz oder Formgehölz, sondern bietet auch über das gesamte Jahr wechselnde Akzente.
Die immergrüne Ölweide behält ihr Laub normalerweise auch während der kalten Jahreszeit. Bei strengem Frost oder einem sehr ungeschützten Standort kann sie jedoch vorübergehend einen Teil ihrer Blätter verlieren. Eine winterharte Ölweide kommt mit den üblichen mitteleuropäischen Wintern gut zurecht, junge Pflanzen profitieren dennoch von einem geschützten Platz. Besonders die schmalblättrige Variante gilt als sehr frost-, wind- und trockenheitsverträglich, ist allerdings nicht immergrün.
Möchten Sie eine Ölweide kaufen, können Sie bei Van IJmeren zwischen verschiedenen Arten, Größen und Wuchsformen wählen. Passende Produkte für Pflanzung, Befestigung und Pflege lassen sich direkt über die Kategorie Zubehör mitbestellen. Beim Kauf profitieren Sie von folgenden Vorteilen:
So finden Sie eine Ölweide, die nicht nur zum verfügbaren Platz, sondern auch zur gewünschten Gestaltung und Funktion in Ihrem Garten passt.
Die wintergrüne Ölweide wächst meist etwa 10 bis 30 Zentimeter pro Jahr. An einem sonnigen Standort mit durchlässigem Boden kann der Zuwachs kräftiger ausfallen. Regelmäßiges Schneiden fördert eine dichte Verzweigung, besonders wenn Sie die Ölweide als Hecke verwenden.
Eine Ölweide schneiden Sie am besten im Frühjahr, sobald keine starken Fröste mehr drohen. Entfernen Sie beschädigte und überstehende Triebe. Eine Ölweide für die Hecke oder als Spalier kann zusätzlich im Spätsommer leicht nachgeschnitten werden, damit die Form dicht und gleichmäßig bleibt.
Die Größe hängt von Art und Wuchsform ab. Eine frei wachsende, immergrüne Ölweide erreicht häufig etwa drei bis vier Meter Höhe und eine ähnliche Breite. Als Spalier oder Heckenpflanze lässt sie sich durch regelmäßige Schnitte deutlich kompakter halten.
Frühjahr und Herbst bieten die besten Bedingungen, weil Boden und Luft dann meist mild und ausreichend feucht sind. Ölweiden im Topf können grundsätzlich fast ganzjährig gepflanzt werden, solange der Boden frostfrei ist. Bei einer Sommerpflanzung müssen Sie besonders zuverlässig gießen.
Der ideale Standort ist sonnig bis halbschattig und besitzt einen lockeren, gut durchlässigen Boden. Die robuste Pflanze verträgt Wind, Trockenheit und Küstenklima vergleichsweise gut. Dauerhafte Staunässe sollte vermieden werden, da sie die Wurzeln schädigen kann.
Eine winterharte Ölweide kommt mit normalen mitteleuropäischen Wintern meist gut zurecht. Bei starkem Frost kann die wintergrüne Ölweide vorübergehend Blätter verlieren. Junge Pflanzen und Ölweiden im Kübel profitieren von Wurzelschutz und einem geschützten Standort, besonders in den ersten Standjahren.
Ölweiden gelten nicht als giftig für Menschen, Hunde, Katzen oder Pferde. Dennoch sollten Haustiere keine großen Mengen von Blättern oder Früchten fressen, da Pflanzenmaterial den Magen reizen kann. Bei ungewöhnlichen Beschwerden ist eine tierärztliche Abklärung sinnvoll.
Die vollständig reifen Früchte der wintergrünen Ölweide gelten als essbar. Sie schmecken häufig säuerlich und besitzen einen relativ großen Kern. Verzehren Sie nur sicher bestimmte, unbehandelte Früchte und warten Sie, bis diese vollständig ausgereift sind.
Eine Ölweidenhecke bietet dichten Sichtschutz, silbrig-grünes Laub und eine hohe Verträglichkeit gegenüber Wind und Trockenheit. Sie wächst auch an anspruchsvolleren Standorten. Nachteilig sind der regelmäßige Formschnitt, ihr größerer Platzbedarf und möglicher Blattverlust bei außergewöhnlich starkem Frost.
Für eine dichte Ölweide als Hecke empfiehlt Van IJmeren je nach Pflanzengröße einen Abstand von etwa 50 bis 75 Zentimetern. Enger gesetzte Pflanzen schließen die Ölweidenhecke schneller, benötigen aber mehr Exemplare. Halten Sie die konkrete Größenangabe des ausgewählten Produkts ein.