









Der Walnussbaum – botanisch Juglans regia oder auch Echter Walnussbaum genannt – beeindruckt mit breiter Krone, aromatisch duftendem Laub und natürlich mit seiner begehrten Frucht. Wer einmal eine gut gewachsene Walnuss im eigenen Garten stehen hat, möchte sie daher nicht mehr missen.
Van IJmeren begleitet Sie dabei mit fundierter Beratung – von der passenden Sortenwahl über die fachgerechte Pflanzung bis hin zur erfolgreichen Ernte. Mehr als 20 Jahre Erfahrung in der professionellen Baumzucht bilden dabei die Grundlage für gesunde, langlebige Obstbäume.
Walnussbäume sind sommergrüne Laubbäume mit einem mächtigen, weit ausladenden Wuchs. Die unpaarig gefiederten Blätter des Walnussbaumes verströmen beim Zerreiben einen charakteristischen, würzigen Duft. Ihr Holz, auch Walnussbalken genannt, zählt zu den wertvollsten Nutzhölzern überhaupt und ist für seinen warmen Braunton bekannt.
Eine besondere Eigenschaft ist die Allelopathie. Der Walnussbaum gibt über seine Wurzeln und sein Laub den Stoff Juglon ab, der das Wachstum vieler benachbarter Pflanzen hemmt. Rosen, Tomaten und Rhododendren reagieren besonders empfindlich darauf. Demnach braucht ein Walnussbaum nicht nur Platz wegen seiner Größe, sondern auch wegen seiner chemischen Wirkung auf die Umgebung.
Neben dem klassischen echten Walnussbaum gibt es andere ansprechende Sorten. Bei Van IJmeren finden Sie unter anderem folgende Walnussbäume zu kaufen:
Alle Bäume werden bei Van IJmeren weitestgehend biologisch aufgezogen, mit Fokus auf gute Verwurzelung, Robustheit und langfristige Vitalität.
Die Wurzeln des Walnussbaumes bestehen aus einer kräftigen Pfahlwurzel, die tief in den Boden eindringt, sowie aus weitreichenden Seitenwurzeln, die sich flach unter der Erdoberfläche ausbreiten. Diese Kombination sorgt für eine hohe Standfestigkeit, bedeutet gleichzeitig aber hohe Platzansprüche. Demnach gedeihen Walnussbäume am besten freistehend als Solitär.
Die beste Pflanzzeit für den Walnussbaum ist der Herbst zwischen Oktober und November. Das gibt dem Baum die Möglichkeit, noch vor dem Winter Wurzeln zu bilden und im Frühjahr sofort in die Wachstumsphase zu starten.
Walnussbäume sind standorttreu und sollten einmal gepflanzt nicht mehr versetzt werden. Der ideale Standort für einen Walnussbaum ist an einem vollsonnigen, windgeschützten Platz. Der Boden sollte tiefgründig und nährstoffreich sein. Staunässe ist zu vermeiden.
Der ideale Boden für Juglans ist lehmig-tiefgründig, leicht alkalisch bis neutral und gut durchlüftet. Schwere, verdichtete Böden hingegen hemmen das Wurzelwachstum und begünstigen Pilzerkrankungen.
Der Schnittzeitpunkt liegt beim Walnussbaum im Hochsommer (Juli/August) oder im tiefsten Winter (Januar/Februar), wenn der Saftdruck gering ist. Schnitte im Frühjahr oder Herbst führen zu starkem Saftaustritt, der den Baum schwächt und Eintrittspforten für Krankheitserreger schafft.
Folgendes ist beim Schneiden von Walnussbäumen zu beachten:
Wer sich unsicher ist, sollte lieber einen Fachmann hinzuziehen, denn falsches Schneiden kann den Walnussbaum dauerhaft schädigen.
Die häufigste Krankheit am Walnussbaum ist die Blattkrankheit, verursacht durch den Pilz Gnomonia leptostyla. Sie äußert sich in braunen Flecken auf den Blättern und kann bei starkem Befall zu vorzeitigem Laubfall führen. Feuchtwarme Witterung begünstigt den Befall erheblich. Es ist wichtig, befallenes Laub im Herbst vollständig zu entfernen und nicht zu kompostieren.
Weitere verbreitete Krankheiten sind die Bakteriose (Xanthomonas arboricola), die sich durch schwarze Flecken auf Früchten und Blättern zeigt, sowie Schäden durch Frost, die jungen Trieben in Spätfrostlagen gefährlich werden können.
Neben Krankheiten können auch Schädlinge dem Walnussbaum zusetzen. Am lästigsten ist hierbei die Walnussfruchtfliege (Rhagoletis completa), deren Larven in die grüne Fruchthülle eindringen und die Schale schwärzen lassen. Daneben gibt es weitere tierische Schaderreger:
Gegen die Fruchtfliege helfen Gelbfallen zur Überwachung sowie das konsequente Entfernen befallener Früchte.
Walnüsse sind erntereif, wenn die grüne Außenhülle aufplatzt und die Nüsse zu Boden fallen. In der Regel ist das zwischen September und Oktober der Fall. Man kann die Fruchtreife leicht kontrollieren, indem man die Frucht schüttelt. Fällt die Nuss von selbst, ist der Zeitpunkt gekommen.
Geerntete Walnüsse sollten zunächst von der grünen Schale befreit werden. Dabei sollten Sie unbedingt Handschuhe tragen, da Juglon die Hände stark verfärbt. Anschließend werden die Nüsse an einem luftigen, trockenen Ort für mehrere Wochen nachgetrocknet. So gelagert halten sie sich mehrere Monate problemlos.
Das Veredeln eines Walnussbaums sollte von Fachleuten durchgeführt werden. Walnüsse werden meist durch Okulation oder Pfropfung auf eine Unterlage aus Juglans regia oder Juglans nigra veredelt. Das Veredeln gelingt am besten im Hochsommer bei aktivem Kambiumfluss. Die Wahl der richtigen Unterlage beeinflusst dabei nicht nur das Anwachsen, sondern auch die spätere Wuchsstärke und Bodenverträglichkeit des Baumes.
Bei Van IJmeren werden alle Walnussbäume mit großer Sorgfalt okuliert und veredelt, auf Unterlagen, die für Robustheit und gute Verwurzelung selektiert wurden. Wer selbst veredeln möchte, braucht Erfahrung, das richtige Werkzeug und ein gutes Gespür für den optimalen Zeitpunkt. Für die meisten Gartenbesitzer ist der Kauf eines fachkundig veredelten Baumes aus der Baumschule die zuverlässigere Wahl.
Die Baumschule Van IJmeren steht als familiengeführter Betrieb seit über 20 Jahren für Erfahrung, Sorgfalt und echte Leidenschaft in der Baumzucht. Die Bäume werden überwiegend biologisch kultiviert und mit besonderem Augenmerk auf gesunde Wurzeln, stabile Entwicklung und eine ansprechende Wuchsform gepflegt. Zum Sortiment zählen sowohl klassische Walnusssorten als auch besondere Varianten wie die mehrstämmige Schwarznuss.
Van IJmeren liefert sowohl an private Gartenbesitzer als auch an Fachbetriebe im professionellen Grünsektor. Entdecken Sie unser Sortiment an Qualitätsbäumen!
Walnussbäume können unter guten Bedingungen 150 bis 200 Jahre alt werden. Es gibt sogar Exemplare, die nachweislich über 300 Jahre alt sind. Ihre Lebensdauer hängt stark von Standort, Bodenbeschaffenheit und der Pflege in den ersten Jahrzehnten ab.
In den ersten Jahren wächst ein Walnussbaum eher moderat mit etwa 5 bis 50 Zentimeter pro Jahr. Unter guten Bedingungen kann er ab dem dritten Standjahr deutlich kräftiger zulegen, teils bis zu 1 bis 2 Metern pro Jahr. Um seine Entwicklung einzuschätzen, ist daher der Zeitraum von 5 bis 15 Jahren aussagekräftiger als nur das erste Pflanzjahr.
Ausgewachsene Exemplare der Walnuss (Juglans regia) erreichen Höhen von 15 bis 25 Metern, mit einer Kronenbreite von bis zu 20 Metern. Kultursorten bleiben kompakter. Juglans nigra, die Schwarznuss, kann noch etwas größer werden.
Der beste Schnittzeitpunkt liegt im Hochsommer (Juli/August) oder im tiefsten Winter (Januar/Februar). Schnitte im Frühjahr und Herbst verursachen starken Saftaustritt, der den Baum schwächt und ihn anfällig für Pilzkrankheiten macht.
Grundsätzlich trägt ein Walnussbaum bei guter Pflege und passendem Standort jährlich. Allerdings gibt es Alternanzjahre mit geringerem Ertrag. Spätfröste können den Blütenansatz stark beeinträchtigen und in manchen Jahren zu Totalausfällen führen.
Der Walnussbaum steht von April bis Mai in Blüte, je nach Witterung und Standort. Die ersten Früchte bringt ein Sämling meist erst nach 10 bis 15 Jahren. Veredelte Kultursorten tragen deutlich früher – oft schon ab dem dritten bis fünften Standjahr.
Walnüsse sind zwischen September und Oktober erntereif, wenn die grüne Außenhülle aufplatzt und die Nüsse fallen. Reife Nüsse lassen sich beim Schütteln leicht lösen. Nach der Ernte müssen sie an einem luftigen Ort einige Wochen nachgetrocknet werden.