Spalier Konifere „Brabant“| Thuja occidentalis „Brabant“ Spalierbaum
Der Spalierbaum Thuja occidentalis „Brabant“ ist ein immergrüner Spalierbaum. Er hat keine charakteristische Färbung, sondern frischgrüne „Schuppen“. Diese Thuja wächst schnell und ist winterhart. Bei richtigem Schnitt entwickelt sich dieser Baum zu einem sehr dichten Spalierbaum, der das ganze Jahr hindurch grün ist.
Die Schuppen des Baumes sind dachziegelartig angeordnet. Der Stamm hat eine rotbraune Farbe, und die Borke löst sich in schmalen Streifen ab, wodurch ein Muster entsteht. „Brabant“ ist ein Tiefwurzler mit einem dicht verzweigten Wurzelsystem.
Spalierbäume mit einer Stammhöhe zwischen 50 und 120 cm haben ein Spalier von B120 × H90 cm, höhere Spalierbäume ein Spalier von B150 × H120 cm; andere Größen sind jedoch jederzeit nach Absprache möglich.
Thuja occidentalis „Brabant“ Spalierbaum
Der Spalierbaum Thuja occidentalis „Brabant“ ist ein äußerst ansprechender und vielseitiger Baum. Wenn Sie Ihren Thuja occidentalis „Brabant“ Spalierbaum bei Van IJmeren kaufen, werden Sie bestimmt zufrieden sein. Dieser Baum wird auch als Abendländischer Lebensbaum bezeichnet. Dieser Nadelbaum aus der Familie der Zypressen ist in Ostkanada und den Vereinigten Staaten beheimatet. Der bekannte Botaniker Carl von Linné gab dieser Art im Jahr 1753 ihren wissenschaftlichen Namen.
Der Abendländische Lebensbaum behält seine ursprüngliche Form. Als Nicht-Spalierbaum ist er also recht klein. Er wird meist nicht höher als 15 m, was für einen Baum nicht sehr hoch ist. Als Spalierbaum wird er durch den ständigen Rückschnitt nicht höher als einige Meter.
Der Lebensretter aus Kanada
Dieser Baum stammt nicht aus Europa, sondern aus Übersee. Der Vorfahre des Thuja occidentalis „Brabant“ Spalierbaumes wurde im 16. Jahrhundert vom Entdecker Jacques Cartier in Europa eingeführt. Cartier brachte Samen aus Kanada mit, wo er unfreiwillig überwintern musste. Die Vorräte waren ausgegangen, wodurch ihm und seiner Mannschaft der Hungertod drohte. Von der eingeborenen Bevölkerung lernte Cartier, dass die Rinde des Baumes zu einem Tee verarbeitet werden konnte, der gegen Skorbut half. So stellte sich Thuja occidentalis als Wundermittel heraus, denn alle Männer aus Cartiers Mannschaft genasen vollständig vom Skorbut. Aus diesem Grund gab Cartier dem Baum den Namen „arbor vitae“ (Lebensbaum). Die Samen nahm Cartier mit nach Frankreich. Sein Auftraggeber König Franz I. ließ diese in seinen Gärten in Fontainebleau aussäen.