Zelkova serrata hat eine breite, runde Krone mit länglichen hellgrünen Blättern, die sich im Herbst rot und orangegelb färben.
Japanische Zelkove (Zelkova serrata) Die Japanische Zelkove ist ein robuster Stadtbaum, der in Wohngebieten für Schatten sorgt und als Straßenbepflanzung dienen kann. Er hat einen ausladenden, meist aufrecht verzweigten, vasenförmigen Wuchs. Die Krone ist kürzer und runder als bei der Amerikanischen Ulme. Die Rinde ist glatt und bei jungen Bäumen rotbraun mit deutlich sichtbaren, weitläufig stehenden Lentizellen. Je älter der Baum wird, desto mehr verändert sich die Farbe der Borke ins Graubraune und diese blättert oft ab, wodurch die orangefarbene Innenrinde sichtbar wird. Die mittelgrünen Blätter färben sich im Herbst gelb, orange, braun und dunkelrot bis rotviolett. Dieser Baum verträgt die meisten Bodenarten, auch jene mit einem pH-Wert bis rund 7,4, bevorzugt aber tiefe, feuchte, gut durchlässige Böden. Er gedeiht gut in der vollen Sonne. Angewachsene Bäume sind relativ tolerant gegenüber Trockenheit und Wind (sofern richtig geschnitten). Zudem sind sie resistent gegenüber der Holländischen Ulmenkrankheit und weisen auch eine gute Resistenz gegen den Ulmenblattkäfer und den Japankäfer auf. Jungbäume sind frostempfindlich, sie müssen also im Frühjahr gepflanzt werden. Die Japanische Zelkove benötigt einen gewissen Schnitt, um eine robuste Struktur zu entwickeln. Geschnitten wird im Herbst. Die Hauptäste müssen an einem einzigen Stamm stehen, sodass sie einen festen Halt auf dem Stamm entwickeln, was vor allem in innerstädtischen Gebieten von Bedeutung ist. Zur Gewährleistung einer robusten Form müssen die Äste stets eine Dicke von weniger als die Hälfte des Stammdurchmessers haben. Verwendet werden kann die Japanische Zelkove unter anderem auf Rasenflächen, als Schatten- und Straßenbaum, auf Verkehrsinseln, Randstreifen und als Bonsai. Sie gedeiht gut auf durchschnittlich bis mittelnassen, gut durchlässigen Böden in der vollen Sonne. Gut angewachsene Bäume vertragen eine gewisse Trockenheit. Der Baum bevorzugt reichhaltige, feuchte Lehmböden. Im Allgemeinen ist er tolerant gegenüber städtischen Bedingungen.
Besondere Merkmale Zelkova serrata, auch Japanische Zelkove genannt, ist ein mittelgroßer bis großer sommergrüner Baum, der in der Regel 50 bis 80 cm hoch wird und eine ausladende, meist aufrecht verzweigte, vasenförmige Krone hat. Er ist in Japan, Taiwan und Ostchina heimisch. Der Baum ist für seine zierliche Form, seine schönen Blätter, die attraktive Rinde und seine Widerstandsfähigkeit gegen die Holländische Ulmenkrankheit bekannt. Zuletzt wurde die Zelkove aufgrund ihrer Resistenz gegen die Holländische Ulmenkrankheit sogar als Ersatz für die Amerikanische Ulme (Ulmus americana) beworben. Im Frühjahr entstehen gleichzeitig mit der Blattentwicklung unscheinbare kleine grüne Blüten. Nach der Blüte folgen kleine, unauffällige, eiförmige, flügellose Steinfrüchte, die im Herbst reifen. Der Baum hat längliche bis elliptische mittelgrüne Blätter (bis 8 cm lang) mit behaartem, scharf gezähntem Rand und deutlicher Spitze. Die Herbstfärbung kann unterschiedlich sein und reicht von unauffälligem Gelb bis hin zu attraktivem Gelborange und Rotbraun. Die Borke ist bei Jungbäumen glatt und grau und blättert später ab, wodurch die orangebraune Innenrinde zu sehen ist. Die Zelkove wird in Japan als wertvoller Holzlieferant geschätzt. Der Gattungsname ist vom georgischen Lokalnamen für diesen Baum entlehnt (die Zelkova carpinifolia stammt ursprünglich aus dem Kaukasus). Der botanische Name „Zelkova serrata“ verweist auf die gesägten Blattränder.